Aktuelles 2009 Brandgefahren durch Kerzen in der Adventszeit
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Brandgefahren durch Kerzen in der Adventszeit

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„Es dauert nur Sekunden und schon kann aus besinnlichem Kerzenschein am Adventsgesteck eine tödliche Gefahr werden“, warnen Dirk Sacher, Wehrführer der Wentorfer Feuerwehr, und Landesbrandmeister Detlef Radtke, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein. „Kerzenflammen entwickeln an ihrer Flammenspitze eine Temperatur von 750 Grad und selbst in zehn Zentimeter Entfernung von der Spitze besteht eine Temperatur von 300 Grad“, sagt der Vorsitzende. Dementsprechend kann ein kurzer Luftzug ausreichen, um umliegende trockene Zweige oder Gardinen zu entzünden. „Häufig sind auch nicht ganz gelöschte Kerzen Auslöser von Bränden, die dann zur tödlichen Gefahr werden können, wenn die Bewohner z. B. schon zu Bett gegangen sind und nicht bemerken, was in ihrem Wohnzimmer passiert“, so Dirk Sacher. Ein Rauchwarnmelder leistet hier lebensrettende Dienste, indem er rechtzeitig vor dem gefährlichen Brandrauch warnt.

Für die Weihnachtszeit gibt der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein folgende Sicherheitshinweise:
  • Adventsgestecke und Kränze immer auf eine feuerfeste Unterlage stellen und Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen.
  • Zündmittel vor Kindern sicher aufbewahren.
  • Kerzen gehören in eine standfeste Halterung.
  • Verwenden Sie „Sicherheitskerzen“ mit einem Docht, der die Flamme vor dem Kerzenboden erlöschen lässt.
  • In Haushalten mit Kindern und Kleintieren sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
  • Trockene Adventskränze, Gestecke und Tannenbäume sollten rechtzeitig entsorgt werden - es besteht erhöhte Brandgefahr.
  • Für den Fall der Fälle einen Eimer mit Wasser oder den Feuerlöscher griffbereit halten.
  • Die Installation von Rauchwarnmeldern kann Leben retten.
Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Feuer gekommen sein, das mit eigenen Mitteln nicht zu löschen ist, umgehend die Feuerwehr über Notruf 112 alarmieren!

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