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Hydraulische Rettungsgeräte

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Der Hydraulische Rettungssatz ist eine Kombination aus verschiedenen Geräten, nämlich der Rettungsschere, dem Rettungsspreizer, dem Rettungszylinder und dem Pedalschneider. Der Rettungssatz wird über einen Kompressor (Ölversorgung) angetrieben und ist mit Hydraulikschläuchen mit den Rettungsmitteln verbunden. Die Regelung der Geräte erfolgt durch eine Steuerung, die sich am hinteren Griffende befindet.

Eingesetzt werden die hydraulischen Rettungsgeräte vor allem bei Verkehrsunfällen, aber auch zum Auseinanderbiegen von Objekten bei eingeklemmten Personen (z. B. Geländerstangen), zum Heben von schweren Objekten (z. B. Bäume) oder auch zum Durchtrennen von Gegenständen (z. B. Laternen), wenn andere Mittel nicht mehr ausreichen.

Der große Vorteil gegenüber Schneidbrennern ist, dass diese Rettungsgeräte ohne Funkenflug arbeiten, fast lautlos und erschütterungsfrei sind sowie die Rettungskräfte sehr präzise und bei Personenschäden patientengerecht arbeiten können.

Die Rettungsschere und -spreizer werden auch aufgrund ihres Eigengewichtes von bis zu 18 Kg immer von zwei Einsatzkräften des Angriffstrupps bedient.

Die Feuerwehr Wentorf benutzt Rettungsgeräte der Firma holmatro.


Technische Daten:

Die Rettungsschere hat ein Gewicht von etwa 11 Kg und eine Schneidkraft von etwa 390 kN / 40 t.

Der Rettungsspreizer hat ein Gewicht von etwa 18 Kg und eine Zugkraft von etwa 53 kN / 5,4 t.

Die hydraulischen Rettungsgeräte werden meisten in Kombination mit anderen Rettungsmitteln wie Zughaken, Ketten, Glasschneider, Gurtmesser und anderen Hilfsmitteln eingesetzt.

 

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