Aktuelles Schlauch und Noten VII
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Schlauch und Noten VII

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Der folgende Bericht ist aus den Ansagen der Musikstücke zusammengestellt:

"Hoch hinauf!"  Feuerwehrmarsch

Im Frühling 2014 wurde bei der Feuerwehr Wentorf erstmalig ein Drehleiterfahrzeug in Dienst gestellt. Dieser Anlass sollte groß gefeiert werden. In der Halle der Hanseatischen Kistenfabrik K. Pannecke GmbH fand eine Feierstunde mit über 200 geladenen Gästen statt. Neben der örtlichen Prominenz waren auch der Landrat, der Kreiswehrführer, der Landtagspräsident Klaus Schlie und sogar unser Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann mit Festansprachen dabei.
Die Feuerwehr wollte aber noch etwas besonderes…
So wurde bereits 2013 beim Musikausbilder Andreas Marx eine Komposition für die Präsentation des Fahrzeuges in Auftrag gegeben. Geschrieben wurde ein - wie soll es anders sein - Feuerwehrmarsch. Der Titel passend zur Drehleiter: „Hoch hinauf!“ Im Marsch selbst sind zwei Hornsignale „Alarm, es brennt!“ und „Rohr drei: Wasser Marsch!“ sowie weitere Fragmente von Signalen eingearbeitet.
Das war also der hauseigene Feuerwehrmarsch „Hoch Hinauf!“


Aus dem Repertoire des Jugendmusikzuges hören Sie nun den Satz „Rondeau aus der „Sinfonie der Fanfaren“ vom französischen Barockkomponisten Jean-Joseph Mouret. Hier in einer Kurzfassung und Bearbeitung für Jugendblasorchester von Andreas Marx.


Ansage A. Marx:
Geboren 1786 in Eutin, gestorben 1826 in London. Dazwischen als Kapellmeister oder Pianist in Breslau, Karlsruhe, München, Leipzig, Berlin, Gotha, Weimar, Prag sowie Dresden. Mit der Schaffung seiner Oper „Der Freischütz“, uraufgeführt 1821 in Berlin, bildete er die Grundlage für die „deutsche romantische Oper“. In 1823 folgte die Uraufführung seiner heroisch-romantischen Oper „Euryanthe“ in Wien. Die Rede ist von Carl Maria von Weber. Als lang gehegten Wunsch habe ich in 2014 drei Jägerchöre von Carl Maria von Weber zusammengestellt und für Blasorchester bearbeitet und zwar die zwei Jägerchöre aus den Opern „Der Freischütz“ und „Euryanthe“ sowie dem Einzelstück „Lützow’s wilde verwegene Jagd“. Passend zur Jahreszeit und unserer geographischen Lage hier am Sachsenwald jetzt „Drei Jägerchöre von Carl Maria von Weber“. -Lassen wir die Jagd beginnen! – Horrido!


Ansage S. Riekehr:
Der nächste Titel ist ein langsamer Walzer und stammt aus dem Jahre 1961. Der Titel erhielt 1962 den Oscar für die beste Filmmusik. Er erreichte Platz 11 der US-Charts und sogar Platz 1 in Großbritannien. 1964 sang Frank Sinatra seine Version des Liedes und setzte Maßstäbe: Komponiert von Henri Mancini, der Text von Johnny Mercer und im Original gesungen von Audrey Hepburn: hören Sie aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“ das Lied „Moon River“ in einer Bearbeitung von Manfred Schneider.
Und danach ein Lied eines der bekanntesten lebenden Komponisten der Welt: Andrew Lloyd Webber, dem Komponisten von zum Beispiel „Jesus Christ Superstar“, „Cats“ und „Starlight Express“. Im Jahre 1976 brachten Webber und Tim Rice (Text) das Musical „Evita“ auf die Bühne. Hören Sie daraus in einem Arrangement von Hans-Egon Häußer einen Nummer 1 Hit, welcher bis heute über dreißig Mal gecovert wurde, unter anderem 1996 von Madonna: „Don’t cry for me Argentina.“


Hallo, ich heiße Luca, lebe hier in Wentorf, bin 10 Jahre alt und lerne seit zwei Jahren das Horn bei Andreas Marx.
Das nächste Stück hat unser Dirigent speziell für die Klarinetten ausgesucht. Der Originaltitel lautet: „Lo Studente passa“ oder auf deutsch: „Der Student geht vorbei“, komponiert 1929 von Julio Cesar Ibanez aus Italien. Geschrieben als Intermezzo und Charakterstück ist es auch heute noch im Repertoire der Salonorchester beliebt. Der Komponist versucht das Näherkommen, Vorbeigehen und wieder Entfernen einer Person, hier ein Student, musikalisch darzustellen. „Der Student geht vorbei“. Viel Vergnügen!


Ansage A. Marx:
Kennen Sie einen Herrn mit bürgerlichem Namen „Bockelmann“? – Nein? In Kärnten geboren, letztes Jahr in der Schweiz verstorben. Gewann in 1966 in Luxemburg erstmalig für Österreich den Liederwettbewerb „Grand Prix Eurovision“. Wenn ich Ihnen jetzt den Titel verrate, wissen Sie garantiert, um wen es sich handelt: „Merci, Cherie“. Sein Künstlername ist: Udo Jürgens.
Er war rund 60 Jahre lang als Sänger, Entertainer und Komponist tätig. Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern war er einer der erfolgreichsten Künstler im deutschsprachigen Raum. Seinen finanziell erfolgreichsten Titel hatte er mit „Buenos Dias Argentina“, eingespielt mit der deutschen National-Elf zur Fußball-WM in Argentinien 1978. Nach bereits fünf Wochen gab es eine Goldene Schallplatte, nach zwei Monaten wurde daraus Platin. Auch ich hatte mir damals als 11-jähriger die Single gekauft. Die musste man einfach haben. In Erinnerung an Udo Jürgens spielen wir nun für Sie ein kleines Medley mit Themen aus „Griechischer Wein“, „Mit sechsundsechzig Jahren“, „Aber bitte mit Sahne“ und den Refrain von „Ich war noch niemals in New York“. Viel Vergnügen.


Hallo, ich heiße Karina Schröder, komme aus Wentorf und bin 12 Jahre alt. In der Bläserklasse des Gymnasiums Wentorf habe ich vor zwei Jahren angefangen, die Tuba erlernen. Der Can-Can ist ein schneller französischer Tanz im 2/4-Takt und hatte seine Blüte um 1830 in den Tanz-Cafes. Später wurde er fast ausschließlich nur noch als Schautanz auf den Bühnen der Varietés und Revuetheater aufgeführt. Der französische Komponist Jacques Offenbach schrieb einen Can-Can für seine Operette „Orpheus in der Unterwelt“, die 1858 in Paris uraufgeführt wurde. Hören Sie nun eine Kurzfassung von Offenbachs Can-Can, in einer Bearbeitung für Jugendblasorchester von Andreas Marx. Viel Spaß!


Ansage K. Hass
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
bevor wir nun mit Ihnen zusammen eine Pause von ca. 30 Minuten machen, haben wir noch eine kleine Aufgabe für sie. Auf der Rückseite Ihrer Eintrittskarte haben wir drei Musiktitel aufgeführt:
Nämlich:
1. Anchor's Away (Anker gelichtet) von Charles A. Zimmermann
2. Moon River von Henri Mancini – bearbeitet für Blasmusik von Manfred Schneider
3. Hoch Hinauf Feuerwehrmarsch - komponiert von unserem Dirigenten Andreas Marx
Bitte kreuzen Sie den Titel deutlich an, von dem Sie glauben, dass es der Lieblingstitel dieses Musikzuges ist. Kreuzen Sie unbedingt nur einen Titel an. Dann schreiben Sie Ihren Vor- und Zunamen in Druckbuchstaben in die dafür vorgesehene Zeile, damit wir sie dann auch eindeutig ermitteln können. In der Pausenhalle finden Sie unseren historischen Feuerlöscheimer aus den zwanziger Jahren. Hier werfen Sie dann Ihre ausgefüllte Karte ein. Wir werden dann drei Sieger unter Ihnen ermitteln. Bitte machen Sie mit, es lohnt sich für Sie. Drei Wentorfer Geschäftsleute haben je einen Gutschein gestiftet, den wir gern an die drei Gewinner weitergeben möchten.

Weiterhin haben viele fleißige Hände aus Börnsen und Wentorf in der Vorhalle für Ihr leibliches Wohl gesorgt. Greifen Sie ordentlich zu und lassen Sie sich den Imbiss aus heißen Würstchen oder Fischbrötchen gut schmecken.

In 1881 heiratete der spätere deutsche Kaiser Wilhelm II die Prinzessin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg. Somit war Schleswig-Holstein nun auch durch Heirat an Preußen gebunden. 1890 ernannte Wilhelm II seine Frau Auguste-Viktoria zur Regimentschefin des Füsilier-Regiments Schleswig-Holstein Nr. 86 in Flensburg. Um 1900 schrieb der 1861 in Mecklenburg geborene Musikmeister Eduard Funck zu Ehren der Regimentschefin diesen „Kaiserin-Auguste-Viktoria-Marsch“. Nach einer Einleitung erklingt unsere heutige Landeshymne „Schleswig-Holstein meerumschlungen“ von Gottlieb Bellmann. Im Trioteil ist eine ergreifend schöne hymnus-artige Melodie zu hören. 1902 wurde dieser Marsch per Erlass dem Flensburger Regiment als Präsentiermarsch zugewiesen. Hören Sie nun den auch als „Schleswig-Holstein-Marsch“ bekannten „Kaiserin-Auguste-Viktoria-Marsch“ in einer Neubearbeitung von Andreas Marx. Sie können diesen Marsch in aller Ruhe im Sitzen genießen, es ist nicht unsere Landeshymne.

Pause

„Anker gelichtet“

Ansage K. Hass
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich hoffe, dass Sie die Pause gut überstanden haben und dass Ihnen die angebotenen Speisen und Getränke gut geschmeckt haben. Haben Sie auch Ihre ausgefüllte Eintrittskarte abgegeben?
Schon in der ersten Hälfte des Konzertes haben wir einige Uraufführungen für Sie gespielt. Das geht jetzt natürlich weiter. Wir haben die 2. Konzerthälfte eröffnet mit dem Marsch „Anchor's away“ von Charles A. Zimmermann, komponiert im Jahre 1906 für das schon damals in den Vereinigten Staaten von Amerika berühmt berüchtigte alljährliche Football-Spiel zwischen US Army und US Navy. Bei uns ist der Marsch bekannt unter dem deutschen Titel „Anker gelichtet“ als Erkennungsmelodie der sonntäglichen Hafenkonzerte unter Hans Freese. Der Titel steht symbolisch für die 2. Hälfte, denn wir wollen aufbrechen zu neuen Taten und neuen Musikstücken.
Der erste neue Schritt ist die Zusammenstellung des Musikprogramms der 2. Hälfte. Üblicherweise ist die musikalische Zusammenstellung eines Konzertes das ureigene Privileg des Dirigenten. Da unser Dirigent Andreas Marx aber ein sehr kluger Pädagoge und ein schlauer Motivator ist, hat er uns Musikzug-Mitgliedern die Auswahl überlassen. Wir haben in einer Abstimmung die Musikstücke ermittelt und in einer Punktetabelle bewertet.
Hier lag auch Ihre Aufgabe in der Pause:
Wir hatten Sie gebeten, den Titel aus der 2. Konzerthälfte anzukreuzen, von dem Sie glauben, dass er von uns in unserer internen Abstimmung die höchste Punktzahl erhalten hat.

Als nächsten Titel spielen wir für Sie nach dem schmissigen Eingangsmarsch eine sehr gemütliche Polka. Wir spielen für Sie jetzt die „Flößer Polka“ von Bertold Jungkunz, gemeinsam mit unserem Jugendmusikzug. Diese Polka hat Jungkunz in der jüngeren Vergangenheit geschrieben als Andenken an die schwere Arbeit der Donau-Flößer und der Flößer auf den anderen Flüssen.

So meine Damen und Herren, jetzt kommt für uns eine der größten musikalischen Herausforderungen dieses Konzertes, wenn nicht die größte des Abends. In den früheren Konzerten habe ich von unserem „musikalischen Haus“ gesprochen. Zur Erinnerung: Die Steine waren die Noten – von uns gespielt; der Applaus von Ihnen war der Mörtel, der die Steine verbindet und zusammenhält. Bitte verteilen Sie bei dem nächsten Stück ordentlich Mörtel, denn mit dem Mörtel kann man manchen krummen Stein wieder ausgleichen. Das folgende Musikstück erzielte in unserer internen Abstimmung 171 von möglichen 300 Punkten.

Versetzen sie sich in die Zeit der Pariser Oper um 1880. Das Phantom, genannt Eric, ist die Hauptfigur im Roman und auch in der Oper. Eric ist von Geburt an schwer entstellt und hat sich auf der Flucht vor der Verachtung der Menschen in den Kellern der Pariser Oper häuslich eingerichtet. Er beansprucht nach dem Neubau der Oper die Loge Nr. 5 für sich. Das Phantom, also Eric, ist unsterblich verliebt in das Chormädchen Christine, die durch seine Förderung aufsteigt zur Solistin und zum gefeierten Opernstar. Christine glaubt zunächst im Phantom den „Engel der Musik“ gefunden zu haben, den ihr der verstorbene Vater auf seinem Sterbebett versprochen hatte. Die Handlung dieses Schauerromans ist wohl allen von uns mehr oder weniger bekannt. Die Musicalfassung von Andrew Lloyd Webber ist die international bekannteste und erfolgreichste Bühnenbearbeitung der Phantom-Geschichte. Es kommen sowohl die harten Forderungen des Phantoms als auch die weichen und lieblichen Phrasen musikalisch sehr stark zum Ausdruck. Das Musical läuft seit über 25 Jahren am Broadway in ein und demselben Theater. Die Welturaufführung war am 09. Oktober 1986 in London. Am 20. Dezember 1988 war in Wien die deutschsprachige Erstaufführung. Am 14. November 2015 gelangen Auszüge dieses Musicals in der Bearbeitung von Johnnie Vinson in Wentorf, gespielt von diesem Musikzug, zur „Wentorfer Erstaufführung“. Sie hören jetzt Auszüge aus „The Phantom of the Opera“ von Andrew Lloyd Webber, arrangiert von Johnnie Vinson, gespielt vom Feuerwehr-Musikzug Wentorf-Börnsen unter der Leitung von Andreas Marx.

Ja meine Damen und Herren, war das auch für Sie ein musikalischer Höhepunkt dieses Abends? Wir spielen jetzt für Sie das Kontrastprogramm, nämlich eine sehr ruhige und hochmelodische Polka. Ich habe diese Polka zum ersten Mal am 06. Januar 2013 im Kursaal von Meran gehört und ich wünsche Ihne, sehr verehrtes Konzertpublikum, möglichst genauso ein Gänsehautgefühl, wie ich es hatte. Der Komponist der folgenden Polka ist Alexander Pfluger, geboren am 17. Februar 1970 im Bayrischen, also ein noch sehr junger Spund. Nach seiner Ausbildung zum Trompeter, spielte er von 1993 – 1997 als Baritonist beim deutschen Gebirgsmusikkorps 8 in Garmisch-Partenkirchen. 1994 machte er sich selbständig und gründete „Die Schwindligen 15“ und 2001 den Alpen-Sound Musikverlag und die Kapelle „Die Jungen Schwindligen“. Für diese 15 Musikanten schrieb er, zu einem nicht so lustigen Anlass wie unser heutiges Konzert, die „Steeephanspolka“. In dieser Polka wechseln sich die Flügelhörner und Tenorhörner in der Führung der Melodie ständig ab und formen das Stück so zu einem Klangerlebnis der ganz besonderen Art. Hören Sie jetzt die „Steeephanspolka“ von Alexander Pfluger.


Hallo, ich heiße Henrik, komme aus Wentorf und bin 12 Jahre alt. Vor über zwei Jahren fing ich an, am Gymnasium Wentorf die Tuba erlernen. Die folgenden zwei Titel haben ihren Ursprung in Amerika: Der US-Amerikaner John-Philipp Sousa war der „Marschkönig der Vereinigten Staaten von Amerika“. Bevor das Radio erfunden wurde, reiste er mit seinem großen Blasorchester kreuz und quer durch die USA und gab Konzerte vor tausenden von Zuhörern. Mit der Verbreitung des Radios sank der allgemeine Bedarf an Live–Konzerten. Viele Jahre war Sousa Musikchef des renommierten Militärblasorchesters „The United States Marine Band“. Er schrieb über 140 Märsche, darunter viele Auftragskompositionen oder Widmungen. Die wohl bekanntesten Märsche sind „The Washington-Post“, „The Stars and Stripes forever“ und „Semper Fidelis“. Aber auch Operetten und diverse Unterhaltungsmusik wurden von Sousa komponiert. Hören Sie nun ein Marschthema (Donner und Blitz) aus dem Trio-Teil des Marsches „The Thunderer“, arrangiert für Jugendblasorchester von unserem Ausbilder Andreas Marx. Im Anschluss daran werden Sie ein Medley von US-amerikanischen Volksliedern im Marschrhythmus hören: „Happy Marching Band“ arrangiert von Siegfried Rundel. --- Viel Vergnügen!

Ansage K. Hass
Liebes Konzertpublikum,
o
der darf ich schon zu Ihnen sagen "lieber Feuerwehr-Musikzug-Fanclub"? Die letzten beiden Musikstücke hat unser Jugendmusikzug sich gewünscht und wir Erwachsenen haben bei der Aufführung den Jugendlichen ein wenig zur Seite gestanden bzw. gesessen. Also wie es sein soll im wirklichen Leben. Als nächstes haben wir für sie zwei Titel aufgelegt, die einer alten Tradition geschuldet sind. Als ersten Titel spielen wir den „Deutschmeister Regimentsmarsch“ von Wilhelm August Jurek. Der Marsch hat seinen Titel vom K.u.k Infanterie Regiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4. 1893 wurde der Titel zum ersten Mal aufgeführt, allerdings auf dem Klavier und mit Gesang. Da Melodie und Text so eingängig waren, wurde das Stück sehr schnell verbreitet und ist heute weltbekannt. Wir haben nichts dagegen, wenn Sie den Marsch im Trio mitsingen. Wahrscheinlich wird aber der Rhythmus Ihre Hände direkt in Bewegung setzen zum Mitklatschen. Lassen Sie Ihren Händen freien Lauf, aber achten Sie bitte auf unseren Dirigent, der Ihnen das Zeichen dazu gibt. Dieser Titel erzielte in der internen Abstimmung, genau wie „Das Phantom der Oper“ 171 von möglichen 300 Punkten.

Als zweiten Titel spielen wir für sie eine Polka aus dem Böhmischen: Die Polka „Gablonzer Perlen“ von Antonin Borovicka in der Bearbeitung für Blasmusik von Franz Bummerl. Franz Bummerl ist den Fans der Egerländer Musik kein Unbekannter, er war einer der besten Arrangeure in der Kapelle „Die Original Egerländer“ von Ernst Mosch. Diese Polka erzielte 156 von möglichen 300 Punkten. Die sehr harmonische Polka ist eine musikalische Verbeugung vor der Synthese aus Schmuck und Mode aus dem Nordböhmischen, genauer an Gablonz an der Neiße. Hören Sie jetzt von uns für sie „Deutschmeister Regimentsmarsch“ und dann „Gablonzer Perlen“.


Meine Damen und Herren,
wir kommen so langsam zum Finale dieses Konzertes Schlauch und Noten VII. Das jetzt folgende Latin-Medley trägt den Titel der Stadt, in der letztes Jahr ein sehr großes Finale stattfand: nämlich die Fußball-Weltmeisterschaft. In Rio am Zuckerhut wurde Deutschland 2014 Fußball-Weltmeister. Wir spielen für Sie das Medley „Am Zuckerhut von Rio“ in der Zusammenstellung und Bearbeitung von Walter Tuschla. Auch bei diesem Medley müssen Sie nicht still sitzen. Sollten Ihnen die folgenden Titel wie „Ay, Ay, Ay Maria“ bis „Jambalaya” so ins Blut gehen, dass Sie oder Ihre Hände sich bewegen wollen, dann tun Sie es. Wir freuen uns darüber. Hören Sie jetzt „Am Zuckerhut von Rio“.


Meine Damen und Herren,
wir möchten dieses Konzert beenden mit zwei musikalischen Ohrwürmern, die diese Bezeichnung auch wirklich verdienen. Wir spielen als ersten Titel die Polka „Rosamunde“ von Jaromir Veyvoda in der Bearbeitung unseres Dirigenten Andreas Marx. „Rosamunde“ ist der deutsche Titel eines tschechischen Stimmungsliedes, das 1927 von ihm geschrieben wurde. Der Refrain dieser Polka ist wohl jedem hier geläufig, nämlich: „Rosamunde, schenk mir dein Herz und sag ja“ usw.. Bis 1943 stand „Rosamunde“ nach „Lili Marleen“ an zweiter Stelle der verkauften Titel der deutschen Musikindustrie. Rosamunde erreichte in der internen Abstimmung 183 von 300 Punkten.

Als letzten Titel des offiziellen Musikprogramms spielen wir für Sie den „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal in der Bearbeitung von Franz Bummerl. Dieser Marsch wurde 1912 geschrieben, ursprünglich als Gesangstück für einen Ballonfahrer, wie auch im Liedtext ausgedrückt. In unserem Musikzug gibt es einen Fan dieses Marsches, nämlich keinen geringeren als unseren Wehrführer und Tubisten Dirk Sacher. Sie werden es hören, warum. Der Fliegermarsch erreichte 170 von 300 Punkten.

Jetzt kommt aber zunächst die Auswahl der drei Gewinner unseres Ratespiels. Welcher Titel der 2. Konzerthälfte hat die meisten Punkte von uns erhalten? Was denken Sie, liebes Publikum? Der Sieger-Titel hat mit Abstand die höchste Punktzahl erreicht, nämlich 212 von möglichen 300 Punkten. Es ist der Marsch „Anchor's away“ (Anker gelichtet) von Charles A. Zimmermann. Karina, unsere Tubistin im Jugendmusikzug, wird jetzt die drei Sieger ermitteln.

Meine Damen und Herren,
ein großes Dankeschön von uns geht von dieser Stelle an drei Wentorfer Mittelständler. Sie haben dieses Ratespiel durch ihre Spenden erst möglich gemacht. Vielen Dank von uns allen an die Wentorfer Geschäftsleute Bäcker Flindt, Roland Pump und unseren Italiener in der Ortsmitte, Luce. Sie haben uns je einen Gutschein gespendet, den wir jetzt an drei Personen von Ihnen weitergeben möchten. Aber jetzt endlich die beiden Titel „Rosamunde“ von Jaromir Veyvoda und „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal.

Mit einem Blumenstrauß für unseren Dirigenten und Ausbilder Andreas Marx und den Zugaben Trompetenecho, Marsch der 162iger und Vogelwiese-Polka endete unser 7. Konzert Schlauch und Noten.

Ansagen geschrieben von A. Marx, K. Hass und S. Riekehr, zusammengestellt und "geglättet" von S. Riekehr.

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