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Alarmierung

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In der Leitstelle

Ein Disponent der Integrierten Regional Leitstelle Süd nimmt einen Notruf entgegen. Bereits während des Telefonates gibt er die gesammelten Informationen in seinen Arbeitsplatzrechner ein. Aufgrund dieser Daten gibt der Leitstellenrechner einen Alarmierungsvorschlag aus. Die Grundlage dafür bildet die hinterlegte Alarm- und Ausrückeordnung der zuständigen Feuerwehr.

Alarmierung der Feuerwehrmitglieder

Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Arten, die Mitglieder der Feuerwehren zum Einsatz zu rufen:
  • Laute Alarmierung mit einer Sirene,
  • Stille Alarmierung mittels Funkmeldeempfänger (Pieper) oder Mobiltelefon.
In Wentorf wird bereits seit Beginn der 80er Jahre nur noch die stille Alarmierung mittels Funkmeldeempfänger genutzt. Dazu ist jedes Mitglied der Einsatzabteilung mit einem solchen "Pieper" ausgestattet, den er ständig bei sich trägt. In den 80er Jahren waren das Pageboys von Motorola, später kamen Swissphone-Melder der Quattro-Reihe hinzu.BOSS900 Dabei handelte es sich um analoge Melder.

Mit der Zusammenlegung der Leitstellen der Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn zur Integrierten Regional Leitstelle Süd wurde ein technischer Wechsel in der Wentorfer Feuerwehr vollzogen. Die teilweise über 20 Jahre alten Melder wurden durch moderne digitale Melder der Typen BOSS 900 und BOSS 910 von Swissphone ersetzt. Dazu wird derzeit das digitale Alarmierungsnetz des Kreises Stormarn genutzt.

Wird nun durch die Leitstelle eine Alarmierung ausgelöst, zeigen die Funkmeldeempfänger dieses durch einen lauten durchdringenden Ton sowie durch einen Vibrationsalarm. Das Feuerwehrmitglied bekommt auf dem Display eine Meldung angezeigt, die bereits die Art und Ort des Einsatzes enthält. Diese Meldung muss durch Lesen bis zum Ende quittiert werden, ansonsten wiederholt das Gerät die Alarmierung.

Ausrücken der Einsatzkräfte

Die Feuerwehrmitglieder begeben sich aufgrund der Alarmierung zügig zum Feuerwehrhaus, wo sie sich umziehen und die Fahrzeuge besetzen. Das erste Fahrzeug rückt in der Regel innerhalb von 3-5 Minuten nach der Alarmierung aus. Über das fahrzeuggebundene Funkgerät gibt die Leitstelle gegebenenfalls weitere Informationen.
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